Chronik der Kolonie Zingertal

Auszug aus der Chronik "100 Jahre Zingertal 1912-2012".

Wer kann helfen die Lücken zu schließen?

Jahr Datum Ereignis
2019 Mai Gartenfreund Robert Hogervorst wird 1. Vorsitzender.
2016 August Die Kleingartenanlage geht mit seiner Webseite online.
2012 4. August 100-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal".
2010 Mai Gartenfreundin Ingrid Neuke wird 1. Vorsitzende.
2008 27. September Die Mitgliederversammlung beschließt die Einrichtung eines Wasserfonds für die Erneuerung und Instandhaltung der Wasserleitung. Voraussichtliches Bauende: Ende 2012.
2006   Umstellung des Freileitungsstromnetzes auf Erdkabel in der gesamten Anlage.
2002   In Vorbereitung auf das anstehende Jubiläum wird der Festplatz neu gestaltet: Der Festpavillion wird renoviert, die Tanzfläche erneuert, eine Pergola errichtet, neue Infokästen gebaut und die Terrasse vor dem Vereinshaus neu gestaltet.
17. August 90-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal".
Oktober Installation von Fäkaliensammelgruben als Ersatz für die Plumpsklos auf den Parzellen.
2001 7. Mai - 25. August Sanierung des Vereinshaus in Eigenleistung: Ausstattung mit modernen Sanitäranlagen, Küche und Elektrik.
???   Gartenfreund Dieter Stage wird 1. Vorsitzender.
1996   Kompletterneuerung der Wasseranschlussleitung durch die Schönholzer Heide.
1991   Das 80-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal" wird ohne Feier begangen.
1989 9. November Nach der Maueröffnung beginnt eine Zeit der Neuorientierung - auch für die Laubenpieper. Einige Unterpächter entscheiden sich ihren Garten aufzugeben. Viele bleiben auf ihrer Scholle, sind aber seltener anzutreffen.
1988   Erneuerung der Wasserleitung in der gesamten KGA Zingertal.
1971 6. März 60-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal".
  Die Kleingartenanlage erhält ihr Vereinshaus: Das Gebäude gehörte zum Heide-Theater, einer Freilichtbühne in der Schönholzer Heide (1956-1962). Die ehemalige Schankbaracke wird ohne schweres Gerät innerhalb einer Woche abgetragen, in die Kleingartenanlage transportiert und an nur einem Wochenende an seiner heutigen Stelle wieder errichtet.
1970   Anschaffung einer Beleuchtung für die Tanzfläche.
1969   Ehrung des 1. Vorsitzenden, Kollege Werner Blum, für seine langjährige Mitarbeit im Vorstand.
1966   Festplatz wird mit einer Tonanlage inklusive 2 Großlautsprechern ausgestattet.
1964   Bau unserer Theke "Zingerquell".
1962/63   Abschluß der Verhandlungen zur Überführung des Freileitungsnetz in das Eigentum der BEWAG. Demontage des alten Netzes wird durch die Mitglieder selbst geleistet.
 1961 ab 13. August Mit der Errichtung der Berliner Mauer können Zingertaler Laubenpieper, die im Westteil der Stadt wohnen, nicht mehr auf ihre Parzellen. Ihre sogenannten "Westgärten" müssen sie an Bürger im Ostteil verkaufen. Die Kaufsumme wird auf ein Sperrkonto eingezahlt, über das die Westbürger bei Besuchen verfügen können.
2. September 50-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal". Feierliches Begehen erst 1962 im "Helmut-Just-Haus", Malmöer Str.
1960  

Mitglieder der Kleingartenanlage spenden insgesamt 47 Zentner Obst für die Alters- und Kinderheime.

Erstmalig wird der interne Wettbewerb "Schönster Kleingarten" durchgeführt. Preisträger werden die Mitglieder Wigand, Blum, Czerwionke und Gohlke.

Außerdem wird an dem Bezirkswettbewerb "Die schönste Kleingartenanlge" teilgenommen.

1959   Errichtung eines Mehrzweckhauses ("Musikpavillion") und Toilettenhaus auf dem Spielplatz-/Festplatzgelände.
1957/58 13. September 1957 - 26. April 1958 Anschluß an das öffentliche Bewässerungsnetz.
1956 1. September Auflösung der "Genossenschaft" und Anschluß an den Verband der "Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter - Kreisverband Berlin-Pankow".
21. September Abschluss des Baus einer Lichtanlage (Freileitungsnetz) mit dem Anschluß an das Netz der BEWAG nach einer Beschlußfassung im Mai 1956.
1954   Bau einer Beton-Tanzfläche in Gemeinschaftsarbeit
1953   Feier zum 30-jährigen Bestehen der "Genossenschaft e.G.m.b.H."
1951 15. September 40-jähriges Bestehen der Kleingartenanlage "Zingertal". Jubiläumsfeier im Volkshaus "Wilhelmsruh", Hauptstraße.
1948   Beschaffung des neuen Torweges und der Zugangstüren.
1945   Wiederaufbau der Anlage in der Form einer "Genossenschaft". August Köppe wird 1. Vorsitzender.
1944   Durch Spreng- und Brandbomben werden auf Zingertal etwa 15 Lauben vernichtet.
1935   R. Güthling wird 1. Vorsitzender.
1933   B. Wiedenhöft wird 1. Vorsitzender.
1931 März Genosse Knölle wird 1. Vorsitzender.
3. Oktober 20-jähriges Bestehen der Kleingartengenossenschaft "Zingertal". Jubiläumsfeier in Thiemanns Festsälen (Kastanienwäldchen) Schönholz.
1929 April Abschluss des neuen Pachtvertrages auf 5 Jahre.
1928 4. Juli Furchtbarer Sturm über Berlin, der auch im Zingertal großen Schaden anrichtete.
November Generalversammlung. Die Herren Lothar und Günther Wohlfahrt sind anwesend. Große Beratung über den neuen Pachtvertrag.
1926 Juli Anschaffung einer Tanzdiele zum Erntefest.
1924 Oktober Genosse Köppe wird 1. Vorsitzender.
1923 Oktober

Umbildung des Kolonistenvereins in die "Gemeinnützige Kleingarten-Genossenschaft Zingertal" e.G.m.b.H. Pachtvertrag über 6 Jahre. Austritt aus dem Verband der Laubenkolonisten.

Das damit verbundene Ziel, den Mitgliedern den Erwerb ihrer Parzellen von den Besitzern, die Wohlfahrtschen Erben, zu ermöglichen, wurde jedoch nicht erreicht. Entsprechende Verhandlungen scheitern.

1922 April Kollege B. Wiedenhöft wird 1. Vorsitzender.
November Einführung der Nachtwache auf der Kolonie.
Dezember Sammlung von Nahrungsmitteln und Kohlen für die armen Altersrentner von Niederschönhausen. Verteilung in der Laube des Kollegen Jeske.
1921 April Kollege Stolzmann sen. wird 1. Vorsitzender.
1920 Januar Pachtung der Landpachtungsgenossenschaft mit dem Besitzer Herrn Wohlfahrt gescheitert. Generalpächter der Kolonie Rotes Kreuz.
August Das erste Erntefest findet statt.
1919 Februar Wiedereintritt in den Verband zwecks Pachtung der Kolonie Zingertal.
März Kollege B. Wiedenhöft wird 1.Vorsitzender.
September Allgemeine Versammlung der Laubenkolonisten Groß-Berlin. Bekanntgabe, dass ab 1.Oktober das Generalpächter-System aufhört.
1918 November Austritt aus dem Verband der Laubenkolonisten.
1917 April Rückkehr des Kollegen Weigel aus dem Felde, derselbe übernimmt ab sofort wieder seinen Posten als 1. Vorsitzender. Das Musikpodium und die Fahnenstange werden meistbietend versteigert.
1914 April Der Kollege Weigel wird 1. Vorsitzender.
August 16 Kollegen werden infolge des Krieges einberufen, darunter auch der 1. Vorsitzende Weigel. Der Kollege Fr. Schulz übernimmt wieder den Vorsitz.
2. August Das Erntefest findet nicht statt. Von 1914-1918 finden keine Vergnügungen statt.
Dezember Weihnachtsfeiern. Die Kinder der Kriegsteilnehmer werden in den Jahren 1914-1918 vorzugsweise reichlich bedacht.
1913 April Der Kollege Fr. Schulz wird 1. Vorsitzender.
1912 15. Juli Offizielle Gründung des "Kolonistenverein - Zingertal - Niederschönhausen", mit 94 Mitgliedern. 1. Vorsitzender Winter, 2. Vorsitzender Fr. Schulz, Kassierer G. Wiedenhöft, Schriftführer Öhme.
Juli Der Kollege J. Franze wird Generalpächter.
1911 Mai Die alten Jawa Baumschulen werden für Kleingarten-Pachtgelände frei gegeben von Besitzer Wohlfart Erben. Als erste Pächter der Kolonie folgen: Sander, Winter, Öhme, Berger, Schmolewsky, Kurandt, Jeske, Franze. Generalpächter Krenz.
Juli weitere Pächter folgen: Fr. Schulz, Werner, G.Wiedenhöft, Unger, Mertsch, Hentschel, Häberlin, Ertel, Hille, Karow, Geschwindt, Remitz.

 

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